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Gl ckliche Kr mmung

Gl ckliche Kr mmung
  

Ein scheinbares Nichts von Gedicht, das 'Mausefallen-Spr chlein' von M rike n mlich, regte Adorno zu einer seiner raren normativen Bestimmung dessen an, was Kunst-werke sind oder sein sollten: (...) von keinem lie e sich angeben, was es urteilt, keines ist eine sogenannte Aussage... read full description below.

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Quick Reference

ISBN 9783944643854
Barcode 9783944643854
Published 15 October 2018 by Bod Third Party Titles
Format Trade Paperback/Paperback
Language German
Author(s) By Kusch, Siri
Availability Internationally sourced; ships 6-12 working days

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ISBN-13 9783944643854
ISBN-10 3944643852
Stock Available
Status Internationally sourced; ships 6-12 working days
Publisher Bod Third Party Titles
Imprint Verlag Rote Zahlen
Publication Date 15 October 2018
Publication Country
Format Trade Paperback/Paperback
Language German
Author(s) By Kusch, Siri
Category Poetry Texts & Anthologies
Family, Home & Self Help
German
Number of Pages 80
Dimensions Width: 127mm
Height: 203mm
Spine: 5mm
Weight 97g
Interest Age General Audience
Reading Age General Audience
NBS Text Poetry Texts & Poetry Anthologies
ONIX Text General/trade
Dewey Code Not specified
Catalogue Code Not specified

Description of this Book

Ein scheinbares Nichts von Gedicht, das 'Mausefallen-Spr chlein' von M rike n mlich, regte Adorno zu einer seiner raren normativen Bestimmung dessen an, was Kunst-werke sind oder sein sollten: (...) von keinem lie e sich angeben, was es urteilt, keines ist eine sogenannte Aussage. Liest man die Gedichte von Siri Kusch, meint man, dieses Adorno-Wort sei f r und ber die Dichterin geschrie-ben. Man nehme nur ihr R tsel der Farnfortpflanzung Zauber-haft der Klingklang der Wortwahl, zart, wie das besungene Objekt, die F den der Form, das Ganze in grazi ser Schwebe gehalten wie Nebelschwaden ber einer morgenfrischen Wie-se. Auch hier scheinbar ein Nichts, hingetupfte und -gewischte Farbfl chen wie bei einer Aquarellskizze von Turner. Verweilt man aber bei dem Werk, ffnen sich, ganz wie bei Turner, pl tzlich Welten. Und jeder Lesende wird etwas ande-res sehen: Kunst, Religion, Liebe, Pantheismus und vieles mehr - oder auch alles zusammen. Was also ist die 'Aussage' dieses Gedichts? Es gibt keine. Au er: Ich bin ein Kunstwerk. Eine hellsichtige Melancholie durchweht alle Zeilen in diesem Buch, oft auch ein feiner Spott, der aber dann viel pr ziser als alle l rmende Kritik seziert und offenlegt, wo unter unserer d nnen Haut die malade Stelle zu finden ist. Wie oft schon wurde in der Literatur beispielsweise die Hohlheit und Blasiertheit des gesellschaftlichen Small-Talk kritisiert und verachtet. Ich kenne aber kein Werk, das dieses Verhalten so elegant und quasi en passant liquidiert h tte, wie es Siri Kusch in ihrem Gedicht 'Lauer Abend' tut. Mit drei kleinen Zeilen - die schnitzel aber haben gr e - desavouiert sie das ganze Gew sch ein f r alle Mal. Es ist ein sthetisches Vergn gen, dem Florett der Kusch bei der Arbeit zuzuse-hen. Selbst dann noch, wenn dessen Spitze einem unvermittelt ins eigene Fleisch f hrt ...

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